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Mikrorühlwand zur Baugrubensicherung

Wohn- und Geschäftshaus «Liposa», Sarnen (OW)

Mitten im Sarner Dorfkern realisierten wir mit einer Unternehmervariante die Baugrube für das neue Wohn- und Gewerbegebäude «Liposa» – das Engineering-Team als Planer und Fachbauleiter, die Abteilung Spezialtiefbau als ausführende Unternehmerin.

Wie so oft in dicht besiedelten Gebieten war der zur Verfügung stehende Platz für Installationen und Inventar auf ein absolutes Minimum begrenzt. Bedingt durch die teils direkt angrenzenden Nachbargebäude und die nahe gelegene Hauptverkehrsachse, welche verschiedenste Werk- und Medienleitungen mit sich führt, bot sich eine Mikrorühlwand als Baugrubensicherung an. Mit dieser Lösung konnte auf die Verwendung von Ankern und Nägeln verzichtet werden.

Wohn- und Geschäftshaus «Liposa», Sarnen (OW)
Bohren der Mikrorühlwand-Träger

Mikrorühlwand mit zwei Ausfachungstypen

Mit einem Doppelkopf-Bohrgerät erstellte unser Spezialtiefbau-Team Bohrlöcher mit 219 mm Durchmesser, in die HEM120-Träger versetzt wurden. Die parallel dem Aushub folgende Ausfachung der Mikrorühlwand bestand in der obersten Lage aus Holz, in den unteren Etappen wurde sie mit K-Netzen armiert und anschliessend mit Trockenspritzbeton eingespritzt. Die Ausfachung in Holz ermöglichte nach Fertigstellung des Untergeschosses dessen Abdichtung. Mit dieser Vorgehensweise konnten die Holzbohlen nach dem Hinterfüllen der betonierten Kellerwände herausgezogen und der notwendige Platz für die Abdichtungsarbeiten konnte geschaffen werden.

Liposa Sarnen (OW): Mikrorühlwand zur Baugrubensicherung
Mikrorühlwand zur Baugrubensicherung

Die Abstützung der Mikrorühlwand erfolgte vorwiegend über Aussteifungen mittels Stahlträger über die Baugrubenecken sowie einzelnen Abstützungen in die Baugrube hinein. Dies war notwendig, um die Deformationen der Mikrorühlwand und die damit verbundenen Setzungen der Umgebung zu minimieren.

Gute Arbeitskoordination

Wegen den spärlichen Platzverhältnissen war die Koordination der Aushub- und Sicherungsarbeiten, die Hand in Hand vor sich gehen mussten, stets ein wichtiger Aspekt. Auch eine wesentliche Herausforderung, die von allen in dieser Phase Beteiligten bravourös gemeistert wurde. Nebst nachträglicher Einbeziehung von alten, bestehenden Kellerwänden in die Baugrubensicherung mussten auch die für den Hochbaukran notwendigen Fundamente bereits während den Sicherungsarbeiten vorbereitet und erstellt werden. Die fertige Baugrube konnten wir Mitte September dem Gasser Bauservice für die nachfolgenden Hochbauarbeiten überlassen.

Technische Daten
Gerammte Rühlwand-Träger 54 Stk.
Stahl für Rühlwand 23 t 

Roger Berchtold / Peter Bichsel

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