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Sanierungsprojekt der Seilbahnfundamente

Luftseilbahn Bächlischwendi – Tschingel (BE)

Im Jahr 1955 liess die Schweizer Armee durch die Habegger AG in Thun eine Pendelseilbahn vom Talboden in der Bächlischwendi zum Tschingel, bekannt als «Fliegerschiessplatz Axalp», erstellen.

Die zwischenzeitlich über 60 Jahre alte Seilbahn ist mehrmals umgebaut und saniert worden. Die Fundamente entsprechen nur noch teilweise den damaligen Bauwerken. Sie mussten ständig den neuen Gegebenheiten angepasst oder saniert werden. Und so kam es, dass im Jahr 2016 bei den Fundamentsockeln der Stützen 5 und 6 erneut eine Betonsanierung fällig wurde.

Luftseilbahn Bächlischwendi – Tschingel (BE)
Fundamente geschalt und armiert

Systematik erforderlich

Da nicht auf Anhieb klar war, woran die Betonfundamente kranken, musste zuerst der Schaden und dessen Ursache korrekt analysiert werden. Dazu erstellten wir erst mal ein Untersuchungskonzept, auf dessen Basis erst später das Massnahmenkonzept folgen konnte. Nur mit einem systematischen Planungsprozess kann eine wirkungsvolle und somit auch wirtschaftliche Sanierung durchgeführt werden. Bereits beim Entwurf des Untersuchungskonzeptes muss der Ingenieur eine Ahnung haben, nach welcher Schadensursache er denn suchen will. Die eigentliche Untersuchung, sie besteht aus einer visuellen Beurteilung, Probeentnahmen und aus Prüfungen im Labor, zeigt die eigentliche Schadensursache und das Ausmass der Schäden auf. Für die Laborprüfungen ist ein spezialisiertes Prüfinstitut beigezogen worden.

Ursachen sind erkannt

Die visuelle Prüfung der Fundamentsockel ergab, dass die rund 20 Jahre alten Abdichtungen spröde, gerissen und teilweise nicht mehr mit dem Beton verbunden waren. Sie wiesen noch weitere Schäden auf und konnten ihre Schutzfunktion des Betons nicht mehr erfüllen. Der Beton zeigte Risse, welche auf eine chemische Reaktion namens AAR (Alkali-Aggregat-Reaktion) hindeuteten. Und rostige Eisen und Abplatzungen deuteten auf eine Veränderung des pHWertes im Beton hin. Gestützt auf diese visuellen Feststellungen wurden die Laboruntersuchungen geplant. Basierend auf all den Abklärungen und Beurteilungen konnten wir nun die zweckmässigen Sanierungsmassnahmen aufzeigen und das eigentliche Sanierungsprojekt erstellen.

Wirtschaftlichste Lösung

Der beschädigte Beton – die betroffene Schichtstärke war aufgrund der Laboruntersuchungen geklärt – ist mittels Höchstdruckwasserstrahlen abgetragen worden. Zum Schutz und zur Verstärkung des verbleibenden, noch intakten Betons sind die Sockel mit einer neuen, 20 cm starken und armierten Betonummantelung eingepackt worden. Die Fundamentköpfe wurden zur Sicherung vor eindringendem Wasser mit einer dampfdiffusionsoffenen Abdichtung überzogen. Dank diesen recht kostengünstigen Massnahmen werden die Fundamentsockel ihre Aufgabe erneut mehrere Jahrzehnte erfüllen. Zusammen mit dem Gasser Bauservice haben wir bewiesen, dass A1H (Alles aus einer Hand) auch im Bereich der Betonsanierung wesentliche Vorteile für den Kunden bietet.

Karl Jaggi / Kurt Lüthi

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