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«Staunten, wie vielfältig der Büroalltag ist»

Berufsbildung

Tamara Odermatt, im 3. Lehrjahr zur Kauffrau, durfte ihren Beruf in der Branche «Bauen und Wohnen» dem meist jungen Publikum an den «Swiss Skills 2018» in Bern vorstellen und schmackhaft machen.

Im September trafen sich die besten jungen Berufsleute aus Handwerk, Industrie und dem Dienstleistungssektor zu den zweiten Schweizer Berufsmeisterschaften. Nebst den Wettkämpfen sind die «Swiss Skills» ein Publikumsmagnet für Schülerinnen und Schüler in der Berufswahl. In einzigartiger Weise konnten verschiedene Metiers erlebt werden. Tamara verrät uns, wie sie die Tage erlebt hat.

Berufsbildung: Kaufmann / Kauffrau
Raquel Dias-Altmann (links) und Tamara Odermatt (rechts)

Regula von Ah: Wie kam es, dass du bei rund 14’000 Auszubildenden pro Lehrjahr zu den Auserwählten gehört hast, die die kaufmännische Berufsgruppe repräsentieren durften?
Tamara Odermatt: Ich wurde von meiner ÜK-Leiterin empfohlen. Durch die Vorträge in den Kursen sah sie die Präsentationsfähigkeiten von jedem Schüler, anhand deren wurden die Besten vorgeschlagen.

Was interessierte die Schüler am meisten?
Es wurden viele allgemeine Fragen gestellt. Die meistgestellte war wohl: «Was macht man im KV?» Viele Schüler kamen aber vor allem, um die tollen Spiele an unserem Stand auszuprobieren. Dabei lernten sie spielerisch Organisation, Planung, Teamfähigkeit und Zahlengefühl.

Wie war das Interesse an der eher neuen KVBranche «Bauen und Wohnen»?
Die Branche kannten sehr wenige. Die Besucher waren durchaus begeistert und interessiert, mehr darüber zu erfahren. Vor allem Jungs fanden diese interessant.

Gab es auch kritische Fragen?
Erschreckend war das Vorurteil gegenüber der kaufmännischen Lehre. Die Frage «Was machst du ausser Kaffee?» kam des Öfteren. Dank den Spielen und der Infobox konnten wir diese Frage schnell klären und die Schüler staunten, wie vielfältig der Büroalltag ist.

Hat dich eine Begegnung an den Swiss Skills besonders berührt?
Ja, ein junger Mann interessierte sich für den Beruf KV. Es war ihm jedoch peinlich, Fragen zu stellen. Ich zeigte ihm auf, dass dieser nicht ein «Frauenberuf» sei und viele Männer, insbesondere bei «Bauen und Wohnen», im KV arbeiten. Als er von diesem Fachgebiet hörte, war er sehr interessiert und fragte mich über den Arbeitsbereich und die Lehre aus.

Wie hast du den Austausch mit anderen Branchenvertretern erlebt?
Für mich persönlich war es lehrreich. Man lernte andere Branchen kennen und tauschte sich über den Arbeitsalltag und die Organisationen aus.

An den Berufswettkämpfen erreichte Obwalden mit 4 × Gold und 2 × Silber eine grossartige Bilanz. Hast du davon vor Ort etwas mitbekommen?
Leider habe ich nicht sehr viel mitbekommen, da wir am Stand sehr beschäftigt waren. Als jeweils ein Wettkampf zu Ende ging, wurde in der ganzen Halle der Countdown gezählt und anschliessend applaudiert. Das war immer wieder ein Gänsehautmoment!

Tamara, besten Dank für das Gespräch.

Regula von Ah

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