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Die Vorteile einer Mikrorühlwand

Baugrubensicherung

Unter den verschiedenen Möglichkeiten, eine Baugrube zu sichern, nimmt die Rühlwand eine führende Position ein. Aus dem Bereich der «Grossbohrerei» kennt man den Begriff seit über 120 Jahren, sie ist damit ein Klassiker der Baugrubensicherung.

Die Rühlwand beschreibt die wohl meistverbreitete Art der senkrechten Baugrubensicherung. Dabei werden entsprechend den statischen Erfordernissen meist HEB-Träger in vorgängig erstellte Bohrlöcher gestellt. Der sich unterhalb der späteren Baugrubensohle befindliche Teil der Löcher wird nach dem Versetzen der Träger ausbetoniert, die Zwischenräume der Träger später mit dem Verlauf der Aushubarbeiten sukzessive gesichert. Dies geschieht mehrheitlich  mit Holz (im oberen Bereich und zum späteren Rückbau) und Spritzbeton. In dieser klassischen Grundform wird ausserdem noch zwischen stehender, rückverankerter und ausgesteifter Rühlwand differenziert.

Bewährtes System verkleinert

Da aber in der heutigen Zeit vermehrt im städtischen Bereich oder unter allgemein beengten Platzverhältnissen gebaut wird, lassen diese  den Einsatz der für die konventionelle Rühlwand notwendigen Grossbohrgeräte nicht überall zu. Was liegt also näher, als ein überaus bewährtes Baugrubensicherungssystem nicht einfach in seinen Elementen zu verkleinern? Bei einer Mikrorühlwand wird mit Bohrdurchmessern von maximal 273 mm und angepassten Trägern (HEM anstelle von HEB) operiert. Die teilweise erheblichen wirtschaftlichen Vorteile aus dem von uns angebotenen Mikrorühlwand-System ergeben sich hauptsächlich aus dem wesentlich geringeren Installationsaufwand. Bedingt durch die Verwendung kleinerer und leichterer Bohrgeräte entfallen diverse, sonst notwendige Vorarbeiten wie das Erstellen eines geeigneten Bohrplanums oder teure Spezialtransporte. Unser Engineering-Team ist mit allen Grundformen der Baugrubensicherung bestens vertraut und berät unsere Kunden umfassend.

Baugrubensicherung
Mikrorühlwand mit einer Holzausfachung, Sarnen (OW)

Fallbeispiel: Wohnüberbauung in Weggis (LU)

Unser Auftraggeber entschied sich für eine von unserem hauseigenen Engineering ausgearbeitete Unternehmervariante. Die Baugrubensicherung besteht aus einer konventionellen, hangseitigen Nagelwand sowie einer strassenseitigen Mikrorühlwand. Durch den Einsatz eines mittelgrossen Kleinbohrgeräts für die Trägerbohrungen konnte auf ein aufwendiges Arbeitsplanum verzichtet werden. Die Mikrorühlwand wurde im Zuge der Ausfachungsarbeiten zusätzlich mit leicht vorgespannten Ankern rückverankert. Die komplette Baugrube konnte nach lediglich sechs Wochen Bauzeit dem Kunden übergeben werden.

Baugrubensicherung
Mikrorühlwand bei der Wohnüberbauung, Weggis (LU

Technische Daten
Spritzbeton 600 m2
Nägel 240 Stk., 1‘925 m
HEM-Träger 38 Stk.

Peter Bichsel

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