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Mit viel Flexibilität in die zweite Runde

Obermättli, Weggis (LU)

Unser Team zeigt auf der Baustelle Obermättli bereits seit Mai 2021 grossen Einsatz und Können. Diesen Frühling ging es mit dem Start der unteren Baugrube unter grossem Zeitdruck in die zweite Runde.

Unterhalb zweier Litzenankerreihen waren zur Baugrubensicherung noch bis zu drei Reihen Selbstbohranker für eine Nagelwand vorgesehen. Leider trat die Geologie nicht ganz so zu Tage, wie während der Projektierung angenommen. Zum einen wurde der Fels erst tiefer unten angetroffen und zum anderen war der Fels von Schwachschichten durchsetzt. So konnte nicht wie geplant auf eine Netzsicherung der Felsoberflache umgestellt werden. Weitere Lagen Spritzbeton – teils bis zur Baugrubensohle – wurden erforderlich.

Obermättli, Weggis (LU)
Erstellen der Bohrlöcher für die Sprenganlage

Hoher Termindruck

Während in der Baugrube der Häuser 5–9 weiterhin abwechselnd gesprengt und gesichert wurde, haben wir ab März 2022 unsere Präsenz im Obermättli um eine zweite Equipe verstärkt. Mit dieser wurde die untere Baugrube für die Hauser 1–3 in Angriff genommen. In Weggis herrscht während der Sommermonate eingeschränkter Baubetrieb, mit den Baumeisterarbeiten konnte aber begonnen werden. So ergab sich das sehr hoch gesteckte Ziel, die Grube bis Ende Mai abgesenkt und gesichert zu haben. Glücklicherweise hatten wir einen warmen Frühling mit wenigen wetterbedingten Unterbrüchen, so konnte mit Höchstleistung gearbeitet werden.

Flexibilität, Kommunikation und Überwachung

Flexibilität, Kommunikation und Überwachung waren für die notwendigen – und erreichten – Höchstleistungen essenziel. Beispielsweise wurde teilweise morgens in der oberen Grube Fels sprengtechnisch abgetragen, sodass die Christen AG genügend Material für die Erstellung des Schutzdamms hatte. Nachmittags arbeiteten dann aber beide Equipen gemeinsam an der Baugrubensicherung der unteren Baugrube. Dies setzte eine gute Kommunikation zwischen den beiden Polieren sowie den Mitarbeitenden der Christen AG voraus. Die Kommunikation war aber auch zu unseren Kollegen der Gasser Engineering AG gefragt. Eng betreut konnten so die Ankerlagen wo nötig angepasst sowie die Zeiten zwischen den Etappen optimiert werden. Dafür wurde wiederum eine regelmassige Überwachung unerlässlich. Die Bewegungen der Baugrube konnten so gemessen und ein sicheres Arbeiten zu jeder Zeit gewährleistet werden. Zu guter Letzt konnte so durch vorbildliche Teamarbeit aller Beteiligten die untere Baugrube Ende Mai abgeschlossen werden.

Obermättli, Weggis (LU)
Baustelle aus der Vogelperspektive – die untere Baugrube ist fast fertig
Die Arbeiten der ersten Runde im Jahr 2021

Technische Daten
Litzenanker 2’300 m
Selbstbohranker 8’000 m
Permanente Stabanker 300 m
Trockenspritzbeton 3’300 m2
Sprengfels 13’000 m3
Felssicherung 950 m2
Rockstop-G 140 m

Adrian Spichtig 

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