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Umfassende Massnahmen am Fels

Eielen, Attinghausen (UR)

ZAKU, der Zweckverband für die Kehrichtbeseitigung im Kanton Uri, rüstet die Infrastruktur in der Eielen für die Zukunft. Wir arbeiteten am Schutz der Deponie.

Bis ins Jahr 1987 wurde im Steinbruch Eielen Süd jährlich rund 30’000 m3 Fels abgebaut. Danach folgten der Umbau und die Inbetriebnahme als reine Schlackendeponie. Zum Schutz des Untergrundes gegen Sickerwasseraustritte aus dem Deponiekörper werden Deponiebasis und Seitenflanken mit Ton abgedichtet. Unter der Abdichtung werden jeweils an den Tiefstellen Leitungen eingebaut. Die Leitungen dienen der Untergrundentwässerung und ermöglichen Dichtigkeitskontrollen. Um die Sicherheit für die Deponiebenützer und für die Abdichtungsarbeiten zu erhöhen, führten wir im Frühling für den Zweckverband unter laufendem Deponiebetrieb Felssicherungsarbeiten durch. Mit denselben Gerätschaften wurden neben der Felssicherung auch noch Unterhaltsarbeiten ausgeführt. 

Eielen, Attinghausen (UR)
Nach der Sicherheitssprengung

Felsreinigung und Instandstellung

Im Vorfeld wurde der alte Steinbruch durch einen Geologen begangen und die Massnahmen definiert. Anhand der Begehung konnten die Arbeiten geplant und die Sperrzonen während der Felssicherung definiert werden. Drohnenaufnahmen bildeten die Grundlage für den Übersichtsplan. Damit wir hinter die bestehenden Steinschlagverbauungen gehen konnten, mussten wir die Felsbänder oberhalb der Anlagen reinigen und lose Steine aus den Böschungen entfernen. Um die Steinschlagverbauungen herum wurde gerodet und diese anschliessend geleert. Defekte Drahtseile wurden ausgewechselt, die Drahtseilklemmen mit dem Drehmomentschlüssel auf das Drehmoment kontrolliert und alle defekten Diagonalgeflechte ausgetauscht. Zusätzlich hat unser Team Klettersteige erstellt, um zukünftige Unterhaltsarbeiten zu vereinfachen und schnelle Kontrollen zu ermöglichen. Beschädigte Entwässerungsleitungen wurden instand gestellt sowie defekte Verankerungen ersetzt und neu verspannt. 

Neuer Schutz für die Deponie

Der umfassende Schutz der Deponie wurde durch ein zusätzliches Steinschlagwerk und ein Runsennetz ergänzt. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Bauherr und dem Lieferanten konnte eine einfache und praxisnahe Lösung gefunden werden. Die Bohrarbeiten im steilen Gelände gestalteten sich sehr anspruchsvoll. Das schöne Wetter kam uns aber zugute. Während der Erschliessungsarbeiten im Bereich der Schieferstellen war die Tragsicherheit nicht mehr gegeben. In diesem Gebiet haben wir dann in Zusammenarbeit mit unserer Abteilung Spezialtiefbau eine Nagelwand erstellt.

Sicherheitssprengung

Zum Schutz vor losen Steinen in den Bruchwänden des alten Steinbruchs wurde noch eine umfassende Felsräumung ausgeführt. Dank den Bermen konnten dabei die Seillängen in den hohen Wänden reduziert werden. Bei den Räumungsarbeiten kam zum Vorschein, dass noch eine Sicherheitssprengung notwendig war – eine weitere Disziplin aus unserem Repertoire. Nach den Vorgaben des Betreibers und des zuständigen Geologen stellten wir ein 3D-Modell der Sprenganlage her. Anhand des Modells konnte die Sprenganlage geplant und präzise gesprengt werden.

Robert Haas

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