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CERN: Aufwertung am Teilchenbeschleuniger

CERN, Cessy (Frankreich)

Um die Leistungsfähigkeit ihres Teilchenbeschleunigers (Large Hadron Collider LHC) zu erhöhen, realisiert das Europäische Kernforschungszentrum CERN ein Ausbauprojekt. Unsere Mineure arbeiten an der Infrastruktur.

Mit dem High Luminosity LHC-Projekt wird die Luminosität des Teilchenbeschleunigers um den Faktor fünf erhöht. Die Luminosität beschreibt die Anzahl der Teilchenbegegnungen pro Zeit und Fläche und dient als Leistungsmass für Teilchenbeschleuniger. Das Projekt umfasst zwei praktisch identische Baustellen in der Region Genf und im benachbarten Frankreich. Es sieht je Baustelle einen 60 m tiefen Schacht, eine 50 m lange und 20 m hohe Kaverne sowie einen 300 m langen Stollen vor. Diese Anlage soll durch vier Tunnels mit dem bestehenden Ring des Teilchenbeschleunigers verbunden werden.

CERN, Cessy (Frankreich)
Schacht als Zugang zur Kaverne

Maschineller Ausbruch

Von der ausführenden Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus Implenia France, Baresel und Implenia Schweiz, haben wir den Auftrag erhalten, Teile der Anschlüsse zu den bestehenden Infrastrukturen zu erstellen. In Phase 1 haben wir einen 9 m langen Stollen mit einem Querschnitt von 18 m2 ausgebrochen. Die Ausbrucharbeiten mussten, um laufende Experimente am Teilchenbeschleuniger nicht zu beeinträchtigen, maschinell und erschütterungsfrei ausgeführt werden. 11 m tief haben wir den Schacht mit einem rechteckigen Querschnitt von 6.36 × 3.86 m maschinell abgeteuft. In Phase 3 haben unsere Mineure die letzten 6 m Molasse, die uns vom bestehenden Teilchenbeschleuniger trennten, aufgefahren.

Komplexe Logistik

Weil die Profile der einzelnen Abschnitte häufig wechseln, erweist sich der Vortrieb entsprechend aufwendig. Der häufige Profilwechsel macht das Projekt genauso herausfordernd wie die aufwendige Logistik: Der Zugang zur Kaverne und zum Stollensystem erfolgt über einen zentralen Schacht. Sämtliches Hinein- und Hinausführen von Material und Inventar muss über dieses Nadelöhr erfolgen. Bis Ende Jahr wird die ARGE den 300 m langen Transformer- Korridor ausgebrochen haben, sodass wir im Frühling die weiteren Anschlüsse zur bestehenden Anlage erstellen können.

Curzio Tonella

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