Raischibe, Walenstadt (SG)
In der Raischibe in Walenstadt durften wir für die SBB neue Schutzwerke bauen. Mit präziser Logistik und gezielten Massnahmen konnten wir die 104 Betonfundamente rasch erstellen und die Gleise langfristig sichern.
Drei der neuen Schutzwerke dienten als Ersatz alter Werke und eines ist neu dazugekommen. Dieses kommt erst nach und nach zum Einsatz, da die Deponie Mürli in den kommenden Jahren aufgefüllt wird.

Gute Erreichbarkeit
Die Zugänglichkeit zu den Werken war sehr einfach, verläuft doch auf der ganzen Länge ein Wanderweg durch das Gelände. Die Böschungsneigung liess es auch zu, einen kleinen Schreitbagger für die Aushübe einzusetzen. So konnten wir die Fundationen speditiv erstellen und die Schutzwerke von insgesamt 186 m (500 kJ) und 153 m (1’000 kJ) Länge sicher versetzen.
Trotz der grundsätzlich einfachen Situation erfolgten die Zulieferungen per Helikopter. Die Baustellenzone verlief auf einem schmalen Geländestreifen zwischen der Bahnstrecke und dem Aufschwung der Raischibe. Einzig auf einem kurzen Abschnitt stand das Schutzwerk zu nahe an der Fahrleitung, weshalb wir dort mit Bagger und Motorkarette als Transport- und Hebegeräte agieren mussten.

Rückbau mit Schutzwirkung
Die beiden alten Werke wurden erst nach der Fertigstellung der neuen Werke zurückgebaut. So konnte ihre Schutzwirkung möglichst lange genutzt werden. Beim längeren Werk mussten wir zunächst grössere Kubaturen eines aufgeschütteten Weges ausgraben und auf dem seitlichen Installationsplatz deponieren. Eine Zugwarn- und Nothalteanlage ermöglichte anschliessend ein sicheres Arbeiten beim Rückbau der Netze und Stützen, die direkt über den Gleisen der SBB standen.
Während den Felsreinigungsarbeiten zu Baubeginn wurde ein Felsobjekt gefunden, welches abgebaut werden musste. Dies haben wir bewusst erst am Schluss erledigt, als das neue Schutzwerk die Gleise zusätzlich schützen konnte.

Leistungen Demontagearbeiten, Felsreinigung, Steinschlagschutzwerke
Bauzeit Juli – Oktober 2025
Auftraggeber SBB
Alexander Sacchet