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Konstruktion zur Pfahlprüfung

Pilatus Flugzeugwerke, Stans (NW)

Im Zuge der Parkhauserweiterung fertigten wir die Pfähle für die bestehenden Fundamente und führten eine Druckprüfung durch.

Für die Prüfung entwickelten wir eine Spriesskonstruktion, die das Eigengewicht des Bauwerks als Widerlager nutzte und so die volle Prüfkraft sicher auf den Pfahl übertrug.

Komplexe Geometrie als Schlüsselproblem

Die grösste technische Herausforderung lag in der Geometrie: Sowohl der Pfahl selbst als auch die angrenzenden Flächen – Boden und Decke – wiesen unterschiedliche Neigungen und Abweichungen auf. Daraus entstand die Notwendigkeit einer flexibel anpassbaren Prüfkonstruktion, die diese komplexen Bedingungen aufnehmen konnte. Sie musste unterschiedliche Winkel und Schiefstellungen kompensieren, in der Höhe fein justierbar sein und gleichzeitig unter 140 t Last absolute Formstabilität gewährleisten, ohne dass es zu einem Ausknicken kommt. Dank der sorgfältigen konstruktiven Auslegung und der präzisen Anpassbarkeit der einzelnen Elemente konnte die Druckprüfung erfolgreich und sicher durchgeführt werden.

Flexible Prüfkonstruktion
Flexible Prüfkonstruktion

Adrian Roth

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