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Steinschlagschutz für die A3

Mühlehorn (GL)

Bereits im Jahr 2013 führten wir vorgezogene Sicherungsmassnahmen entlang der Autobahn A3 zwischen Mühlehorn und Weesen aus. Seit Mai 2018 ist unser Team nun daran, die geplante permanente Sicherung umzusetzen.

Zu Recht, wie sich kurz vor Weihnachten zeigte. Ein rund 0.25 m3 grosser Stein wurde vom neu erstellten Schutzwerk gestoppt und damit möglicherweise ein gefährlicher Unfall auf der Autobahn verhindert. Die gemäss Ausschreibung geplanten 73 Massnahmen sind auf einer Distanz von ungefähr 4 km Länge verteilt. Nebst Felsreinigungen, Entleerung bestehender Palisaden und Netzabdeckungen besteht die Hauptaufgabe darin, auf einer geplanten Länge von 1’970 m neue Steinschlagschutzwerke zu erstellen.

Komplexe Logistik

Die Zugänglichkeit und Belieferung der Arbeitsplätze ist der anspruchsvollste Punkt bei diesem Auftrag. Es besteht nur auf rund 700 m Länge die Möglichkeit, direkt neben die Arbeitsplätze zu fahren. Einerseits versperren uns die freie Zufahrt zu diesen Zonen zwei niedrige Brückenunterführungen oder aber ein Zugang ab der Autobahn, wobei es einen Spurabbau benötigt. Daher ist auch dies nur eingeschränkt und mit kleinen Fahrzeugen möglich. Deshalb sind wir auch auf dieser Baustelle massgeblich auf die Dienste des Helikopters angewiesen. Wir haben, je nach Lage der Baustelle, drei Umschlagplätze in Betrieb. Ab Mühlehorn, der ehemaligen Raststätte Walensee, und dem Linth-Delta in Weesen werden die benötigten Geräte und Materialien eingeflogen.

Sicherheit hat Priorität

Oberstes Ziel während der gesamten Baumassnahmen ist es, dass weder Verkehrsteilnehmer noch Mitarbeitende zu Schaden kommen. Dafür wird beinahe auf der ganzen Länge ein provisorischer Schutzzaun erstellt, bevor die Arbeiten an den Objekten beginnen. In enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und vor allem mit dem «GEVI» (Nationalstrassen Gebiet VI) koordinieren wir kurzfristige Spurabbauten und im Frühjahr 2019 sogar zwei viertägige Totalsperrungen. Derzeit haben wir etwas über 60 % der Sicherungsmassnahmen fertiggestellt. Wenn keine Überraschungen ans Tageslicht treten, werden wir die Baustelle gegen Ende des Sommers abschliessen können.

Technische Daten
Rodungsarbeiten 36’000 m2
Felsräumung 21’000 m2
Entleerung Palisaden 400 m3
Rückbau Schutzwerke 450 m
Stabanker 5’000 m
Seilanker 1’500 m
Betonfundationen 50 m3
Neue Schutzwerke 50 – 1’500 kJ 1’970 m
Schutzzäune 600 m
Netzabdeckungen 2’000 m2
Betonstützpfeiler 20 m3

Alexander Sacchet

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