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Zugangsstollen zum Zweiten

Bodmen, Zermatt (VS)

Vor einigen Jahren durften wir den neuen Zugangsstollen zu den Appartementhäusern Bodmen der Familie Imboden in Zermatt ausführen. Nun folgt ein zweiter Stollen.

Die Bauherrschaft Familie Imboden beschloss, einen separaten Zugangsstollen und Schacht zur Liegenschaft «St. Niklaus» zu erstellen. Diese kommen neben der bestehenden Zugangskonstruktion zu liegen. Der Auftrag wurde der ortsansässigen Bauunternehmung E. Lauber & Sohn Hoch- u. Tiefbau AG erteilt, und wir führten als Subunternehmer den Sprengvortrieb für den neuen Stollen respektive Schacht aus.

Zermatt, Bodmen
Installationen auf engem Raum

Mit Elektrofahrzeugen

Die Installationen haben wir aus Platzmangel auf ein Minimum reduzieren müssen. Weil wir die Installationen in der Höhe anstatt wie im Untertag üblich flächig erweitert haben, fanden wir für alle Gerätschaften ein «Plätzchen». Dass dabei die Zugänge zu allen benachbarten Liegenschaften frei bleiben mussten, versteht sich von selbst. In Zermatt ist der Einsatz von Motorfahrzeugen und Baumaschinen nur während bestimmten Bauzeiten (Monate Mai und Oktober) erlaubt. In der restlichen Zeitspanne dürfen nur mit den bekannten elektrischen Fahrzeugen Transporte ausgeführt werden. Somit war auch klar, wann wir unsere Installationen montieren (Mai) und demontieren (Oktober) müssen. Will man Spritzbeton mit Elektrofahrzeugen zuführen und Ausbruchmaterial ebenso abführen, so ist eine detaillierte Koordination und Planung unabdingbar. Die Lademenge beträgt je nach Gefährt zwischen 1 und 2 m3.

Stollen, Kaverne, Schacht

Parallel zum bestehenden Zugang haben unsere Mineure einen Stollen mit einem Querschnitt von 9 m2 und 9 m Länge ausgebrochen. Es folgte eine Richtungsänderung um 90 °, worauf mit gleichem Querschnitt für weitere 16 m ausgebrochen wurde. Die Kaverne mit einem Querschnitt von rund 19 m2 erstellten wir auf einer Länge von 14 m. Die Felsüberdeckung variierte zwischen 3.5 und 6.5 m. In der Mitte der Kaverne folgte der vertikale Ausbruch für den künftigen Liftschacht. Ab der Kalotte ging es 7 m in die Höhe in Richtung der Liegenschaft. Der neue Liftschacht, bestehend aus einer Skelettkonstruktion als Tragwerk und mit grossformatigen Glaspaneelen als Verkleidung, war bereits vorgängig erstellt worden.

Curzio Tonella

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